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Meister Müssen aufsteigen Regionalliga-Reform: Was würde das "Kompass-Modell" für den FCM II bedeuten?

Lange trat die Diskussion um eine gerechte Regionalliga-Reform auf der Stelle, nun kommt Bewegung rein. Ist das "Kompass-Modell" der große Durchbruch?

19.02.2026, 05:55
Fans des 1. FC Magdeburg protestieren gegen die Aufstiegsregelung in die 3. Liga. Schon lange sollen die Regionalligen reformiert werden, ist das "Kompass-Modell" die Lösung des Problems?
Fans des 1. FC Magdeburg protestieren gegen die Aufstiegsregelung in die 3. Liga. Schon lange sollen die Regionalligen reformiert werden, ist das "Kompass-Modell" die Lösung des Problems? (Foto: imago/dts Nachrichtenagentur)

Magdeburg/DUR - Seit Jahren wird die Ungerechtigkeit in den fünf deutschen Regionalligen gestritten, seit Jahren ohne Erfolg. Nun könnte das sogenannte "Kompass-Modell" eine kaum noch erwartete Lösung bringen.

Das aktuelle Problem ist bekannt: Es gibt fünf Regionalligen, aber nur vier Aufsteiger in die 3. Liga. Während die Meister der Staffeln West und Südwest jedes Jahr direkt aufsteigen, müssen die Meister aus Bayern, Nord und Nordost wechselweise in einem Play-off den Aufsteiger ausspielen. Was bedeutet, dass jedes Jahr ein Meister leer ausgeht, 2025 traf es 1. FC Lok Leipzig aus dem Osten.

Regionalliga-Reform: So funktioniert das "Kompass-Modell"

Fans, Clubs und sogar Funktionäre finden das ungerecht, Vereine laufen seit Jahren Sturm dagegen, auch der 1. FC Magdeburg hat sich klar positioniert und fordert: "Meister müssen aufsteigen!" Nur wie genau das gerecht umgesetzt werden kann, war bislang schwierig.

Nun hat die "AG Regionalliga-Reform" im Deutschen Fußball-Bund (DFB) den bislang vielversprechendsten Vorschlag vorgelegt. Für viele Medien und Experten ist es der große Durchbruch in der jahrelang stagnierenden Debatte.

Im "Kompass-Modell" sollen sich künftig 80 Regionalligisten anhand geografischer Kriterien (und nicht mehr entlang der Verbandszugehörigkeit) in vier Staffeln messen. Alle Meister würden dann direkt aufsteigen.

FCM II wäre ein Kandidat für Osten oder Norden

Das Modell, in dem klassischer Derbys immer erhalten bleiben sollen, hat noch weitere Vorteile, weil so in den Ligen Einheitlichkeit geschaffen werden kann, auch was die Aufsteiger von unten angeht. Zudem gibt es mehr Flexibilität für die Planer. Für manche Teams könnte das aber bedeuten, in Folgejahren in unterschiedlichen Staffeln anzutreten. Im Osten könnte das etwa Carl Zeiss Jena oder Rot-Weiss Erfurt treffen.

Der 1. FC Magdeburg II ist seit dieser Saison Teil der Regionalliga Nordost - und würde das wohl im "Kompass-Modell" auch absehbar bleiben. Lediglich ein Wechsel in die Nord-Staffel wäre denkbar, dort spielte der FCM bereits vor Einführung der Nordost-Staffel. Das wäre nur der Fall, wenn mehr als 20 klassische Ost-Teams, aber weniger als 20 klassische Nord-Teams für die Regionalliga qualifiziert wären.

Doch ist das "Kompass-Modell" aktuell noch in der Diskussion. Am Dienstag war es Thema beim DFB, das Ergebnis lautet, dass es noch Gesprächsbedarf und Arbeit an Details gibt. Laut Medienberichten sollen vor allem im Westen und Südwesten Vorbehalte laut geworden sein, während DFB-Präsident Bernd Neuendorf als klarer Befürworter gilt.

Am Ende müssten aber alle Verbände der Reform zustimmen, wozu offenbar noch Überzeugungsarbeit notwendig ist. Am 25. März findet die nächste Sitzung der AG Regionalliga-Reform statt. Für den Nordosten nimmt Till Dahlitz, Geschäftsführer des NOFV, teil.

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