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  5. VfL Wolfsburg gegen 1. FC Magdeburg: Tickets kosten bis zu 80 Euro

preis-Hammer VfL Wolfsburg bittet Fans zur Kasse: Gegen Magdeburg wird es besonders teuer

Das Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg gehört beim VfL Wolfsburg zur höchsten Preiskategorie der Saison, während Fans für andere Traditionsvereine deutlich weniger zahlen.

Von Nico Esche 09.06.2026, 15:20
Der VfL Wolfsburg spielt schon bald das erste Mal seit fast drei Jahrzehnten wieder in der 2. Bundesliga. Dann auch gegen den 1. FC Magdeburg.
Der VfL Wolfsburg spielt schon bald das erste Mal seit fast drei Jahrzehnten wieder in der 2. Bundesliga. Dann auch gegen den 1. FC Magdeburg. (Foto: imago/Steinsiek.ch)

Wolfsburg/Magdeburg/DUR – Auf die Fans von VfL Wolfsburg und 1. FC Magdeburg kommt in der kommenden Saison ein Novum zu: Nie zuvor haben beide Vereine in einer Liga gespielt. Besonders die geografische Nähe der beiden Clubs und die Tatsache, dass der VfL ein etablierter Bundesligist ist, machen das Duell für die Magdeburger besonders reizvoll.

Wer als Wolfsburg-Fan das Spiel gegen den 1. FCM im Stadion sehen möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Wie der Bundesliga-Absteiger bekanntgab, gelten für die Begegnung mit den Magdeburgern die höchsten Ticketpreise überhaupt.

Spielplan: Termin steht fest: Wann erfährt der FCM seinen ersten Gegner der Saison?

Neben den Matches gegen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig, taucht als einziges noch das Spiel gegen die Blau-Weißen in der höchsten „Preiskategorie 1“ auf. Tickets für diese Spiele kosten in der Spitze 80 Euro.

Tickets gegen den 1. FC Magdeburg kosten bis zu 80 Euro

Die günstigsten Tageskarten für die Partien gegen Hannover, Braunschweig und eben Magdeburg fangen bei 17 Euro für einen Stehplatz an, reichen über 43 Euro (Hintertor, Familienblöcke) und 65 Euro in der Kurve bis zu 80 Euro auf der Haupttribüne für Vollzahler. Die ermäßigten Preise reichen von 13 bis 75 Euro, für Kinder zahlen Fans zwischen sieben und 40 Euro.

In der letzten „Preiskategorie 4“ tummeln sich Gegner wie Greuther Fürth, Darmstadt 98, FC Heidenheim und Holstein Kiel. Tickets kosten in dieser Klasse höchstens 30 Euro – und sind damit rund 66 Prozent günstiger als bei Spielen der höchsten Preisklasse.

Fürth, Darmstadt und Co. zählen gemeinhin zu den weniger attraktiven Gegnern in der 2. Bundesliga, zudem gibt es keine regionale Nähe. Man will die Blöcke voll bekommen, auch bei Spielen gegen Gegner mit kleiner Fanbase. Ähnlich verfahren viele andere Zweitligisten, auch der FCM, der seine Gegner in die Kategorien A und B einteilt.

So teuer sind Tageskarten in der 2. Bundesliga

Doch warum müssen VfL-Fans bei dem Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg am meisten bezahlen und sparen im Gegenzug bei Matches gegen Vereine wie Hertha BSC, St. Pauli, KSC und 1. FC Kaiserslautern – und damit ehemalige Bundesligisten – teilweise bis zu 40 Prozent? Eine Antwort vom Verein blieb auf Nachfrage von Magdeburg Blau-Weiß bis zum Dienstagmittag (15 Uhr) unbeantwortet.

FCM-Fans, die ihren Verein im Gästeblock unterstützen wollen, sind von den hohen Preisen in der Volkswagen Arena erst einmal nicht betroffen. Wieviel Gästetickets bei den „Wölfen“ in der Saison 2026/27 kosten werden, hat der Verein noch nicht bekanntgegeben.

In der Vorsaison beliefen sich die Preise auf regulär 17 Euro für einen Stehplatz, bis hin zu 40 bzw. 65 Euro für einen "Sitzer" – je nach Kategorie. Bundesliga-Preise eben. Wie weit der VfL wiederum in der 2. Liga die Tasche aufmacht, wird sich zeigen.

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Gleiches gilt für den 1. FC Magdeburg. Der Club veröffentlichte im Mai die Preisliste für Tageskarten. Zumindest bekannt sind die Ticketkosten für den Heimbereich, die regulär bei 17,50 Euro starten und bis 46 Euro reichen.

Zum Vergleich: In der abgelaufenen Saison zahlte man für ein Tagesticket im Heimbereich für einen Stehplatz bei Dynamo Dresden am wenigsten (14 Euro) und bei Eintracht Braunschweig am meisten (19 Euro). Für einen Sitzplatz kam man beim 1. FC Kaiserslautern am günstigsten weg (20 bis 44 Euro), am meisten zahlen mussten vor allem die Hertha-Zuschauer, deren Verein bis zu 80 Euro pro Karte verlangte.

Auch in der kommenden Spielzeit will der FCM die Spiele in zwei Kategorien, bemessen nach der Attraktivität des Gegners, einteilen. Ob der VfL Wolfsburg bei der gehobenen Preisklasse landen wird, bleibt abzuwarten. Unwahrscheinlich ist das aber nicht.