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Von Mathisen bis Marusic Ahl-Holmström trifft wieder: So schlagen sich die FCM-Abgänge bei den neuen Clubs

Insgesamt 15 Spieler haben den 1. FC Magdeburg im Sommer verlassen. Wo Ghrieb, Gnaka, Hercher und Co. gelandet sind und wie sich dort schlagen.

Aktualisiert: 27.08.2026, 10:50
Alexander Ahl-Holmström ist vom 1. FC Magdeburg zu Odense BK gewechselt. Im dänischen Pokal schoss er gleich seine erten beiden Tore.
Alexander Ahl-Holmström ist vom 1. FC Magdeburg zu Odense BK gewechselt. Im dänischen Pokal schoss er gleich seine erten beiden Tore. (Foto: imago/Gonzales Foto)

Magdeburg/DUR - Gleich 15 Spieler haben den 1. FC Magdeburg im Sommer verlassen - die meisten ablösefrei, teilweise endeten auch Leihverträge. Bis auf einen haben alle Profis neue Clubs gefunden.

Wir zeigen, wo die Ex-Magdeburg heute spielen und wie sie an neuer Wirkungsstelle in die Saison gestartet sind.

Jean Hugonet (26 Jahre, Innenverteidiger, Hannover 96)

Der Franzose schloss sich ablösefrei Hannover 96 an und ist nun wieder mit Ex-FCM-Trainer Christian Titz vereint. Der setzt auf Hugonet in der Startelf, doch legten Club und Spieler gleichermaßen einen Wackelstart mit zwei Niederlagen in der 2. Bundesliga hin. Da ist noch viel Luft nach oben.

Marcus Mathisen (30 Jahre, Innenverteidiger, FC St. Pauli)

Der Däne trug zwei Jahre das FCM-Trikot und wechselte ablösefrei nach Hamburg. Am Millerntor wurde er gleich zum Vize-Kapitän ernannt und ging als Stammspieler in die Saison. Diese begann aber ernüchternd, Pokalaus in Runde eins inklusive.

Max Geschwill (24 Jahre, Innenverteidiger, Rot-Weiss Essen)

Geschwill kehrte nach seiner Leihe nicht zu Holstein Kiel zurück, sondern suchte sich einen neuen Verein. Den fand er auch im Drittligisten Rot-Weiss Essen, wo er endlich wieder spielen darf. Im DFB-Pokal warf er die Ex-Kollegen Mathisen und Martijn Kaars im Trikot des FC St. Pauli raus.

Samuel Loric (25 Jahre, Linksverteidiger, vereinslos)

Immer wieder warf den Franzosen Verletzungen zurück, die abgelaufene Saison verpasste er nahezu komplett. Dabei hatte Loric das Zeug dazu, beim FCM durchzustarten. Eine zeitlang hielt sich der Außenbahnspieler noch in Magdeburg fit, aktuell ist er vereinslos.

Philipp Hercher (30 Jahre, Rechtsverteidiger, SV Wehen Wiesbaden)

Auch "Hecke" wurde beim FCM nach zwei Jahren verabschiedet. Beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden hat er einen Stammplatz auf der rechten Bahn, verlor aber zum Auftakt beide Spiele und sah dabei jeweils die Gelbe Karte. Wehens Pokalaus bei Bayer Leverkusen verpasste Hercher angeschlagen.

Philipp Hercher ist vom FCM zum SV Wehen Wiesbaden gewechselt.
Philipp Hercher ist vom FCM zum SV Wehen Wiesbaden gewechselt.
(Foto: imago/Steinsiek.ch)

Silas Gnaka (27 Jahre, zentrales Mittelfeld, ML Vitebsk)

Überraschend zog den Routinier nach Weißrussland, wo sich der Traum vom internationalen Geschäft aber nicht erfüllt. Mit Vitebsk schied Gnaka aus Champions- und Conference-League-Quali aus, einen Stammplatz hat er bei seinem neuen Verein bislang ebenfalls nicht.

Dariusz Stalmach (20 Jahre, zentrales Mittelfeld, Werder Bremen)

Der Pole verließ den 1. FC Magdeburg auf eigenen Wunsch, er war mit seinen Einsatzzeiten unzufrieden. Künftig kämpft er um diese beim SV Werder Bremen in der Bundesliga, wo er sich aber in der Saisonvorbereitung an der Schulter verletzte und erst einmal zuschauen muss.

Laurin Ulrich (21 Jahre, zentrales Mittelfeld, SC Paderborn)

Ulrich nutzte die Leihe nach Magdeburg, um beste Werbung für sich zu machen. Der SC Paderborn lieh ihn dann vom VfB Stuttgart aus, sodass Ulrich künftig in der Bundesliga spielen wird.

Laurin Ulrich geht mit dem SC Paderborn in die Bundesliga-Saison.
Laurin Ulrich geht mit dem SC Paderborn in die Bundesliga-Saison.
(Foto: imago/Agentur 54 Grad)

Connor Krempicki (31 Jahre, offensives Mittelfeld, Borussia Dortmund II)

Der gebürtige Gelsenkirchener war einer der letzten verbliebenen Aufstiegshelden von 2022, sein neuer Verein heißt Borussia Dortmund II und spielt in der Regionalliga West. Dort ist Krempickis Erfahrung gefragt, er kam bislang in allen Partien zum Einsatz und schoss auch schon ein Tor.

Robert Leipertz (33 Jahre, offensives Mittelfeld, Greifswalder FC)

Nach zwei Jahren und null Einätzen für die Profis endet die Zeit in Magdeburg. Der Routinier schloss sich dem Greifswalder FC in der Regionalliga Nordost an, wo er gleich die Kapitänsbinde übernahm. Beim Sieg gegen Babelsberg gelang Leipertz auch sein erstes Saisontor.

Noah Pesch (21 Jahre, Linksaußen, Rot-Weiss Essen)

Der Leihspieler von Borussia Mönchengladbach konnte sich beim FCM nicht durchsetzen, auch bei seinem Stammverein hatte Pesch keine Zukunft mehr. Bei Rot-Weiss Essen will sich das Talent nun in der 3. Liga durchsetzen, der Saisonstart verlief ordentlich.

Noah Pesch läuft nach seiner FCM-Leihe nun für Rot-Weiss Essen auf.
Noah Pesch läuft nach seiner FCM-Leihe nun für Rot-Weiss Essen auf.
(Foto: imago/Maxilian Koch)

Maximilian Breunig (25 Jahre, Mittelstürmer, 1. FC Heidenheim)

Nach seiner Leihe in Magdeburg kehrte der Stürmer zu seinem Stammverein 1. FC Heidenheim zurück und spielt jetzt wieder in der 2. Bundesliga. Stammkraft ist er beim Bundesliga-Absteiger aber nicht.

Rayan Ghrieb (27 Jahre, Rechtsaußen, 1. FC Nürnberg)

Der Franzose stand in Magdeburg noch bis 2028 unter Vertrag, war aber sportlich offenbar als verzichtbar eingestuft. Nach einer mäßig erfolgreichen Saison (sechs Tore, vier Vorlagen in Liga und Pokal) schloss er sich auf eigenen Wunsch dem 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga an, der FCM kassierte eine Ablösesumme. Beim neuen Verein begann er die Saison als "Joker" von der Bank mit wenigen Spielminuten.

Aleksa Marusic (27 Jahre, Mittelstürmer, FK Radniki Nis)

Die Zeit des Montenegriners endet nach zwei rundum enttäuschenden Spielzeiten in Magdeburg. Er schloss sich FK Radnički Niš in Serbien an, wo er nach sechs Ligaspielen noch torlos ist.

Alexander Ahl-Holmström (27 Jahre, Mittelstürmer, Odense BK)

Der Schwede konnte sich beim FCM nie durchsetzen und war oft verletzt, in Dänemark will er seine Karriere wieder in Schwung bringen. Ende August debütierte er in der dänischen Liga für seinen neuen Verein beim 2:2 gegen Aarhus, blieb dabei aber torlos. Im dänischen Pokal schoss er dann gleich zwei Tore beim 2:1-Sieg gegen Fredericia.