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  5. 1. FC Magdeburg: Ex-Trainer vom FCM - skurrile und historisch schlechte Kapitel

blick auf die historie  Ehemalige FCM-Trainer: Diese skurrilen und denkbar schlechten Kapitel gab es in der Vergangenheit  

Der 1. FC Magdeburg blickt auf eine bewegte Trainer-Historie zurück. Das sind die wohl denkwürdigsten Coach-Geschichten der blau-weißen Vergangenheit. 

Von Hans-Joachim Malli Aktualisiert: 25.02.2026, 15:47
Konnte erst den Klassenerhalt mit dem 1. FC Magdeburg bejubeln und wurde dann wenige Monate später entlassen:
Konnte erst den Klassenerhalt mit dem 1. FC Magdeburg bejubeln und wurde dann wenige Monate später entlassen: Wolfgang Sandhowe. Foto: Imago/Karina Hessland

Magdeburg/DUR – In seiner nunmehr 60-jährigen Geschichte hat der 1. FC Magdeburg bislang zwei Dutzend Cheftrainer gehabt. Darunter stilprägende, langjährig tätige Übungsleiter wie Heinz Krügel (von 1966 bis 1976), Klaus Urbanczyk (1976 - 1982), Dirk Heyne (2003 – 2007), Jens Härtel (2014 – 2018) oder Christian Titz (ab 2021 - 2025).

Diese und viele weitere Namen haben sich auf Dauer in die Herzen und Hirne der Clubfans gebrannt. Es gab aber auch zahlreiche Trainer, speziell Ende der 2010er-Jahren, an die heute kaum noch jemand erinnert, weil der Erfolg eher gegen Null tendierte. Im Folgenden blicken Magdeburg Blau-Weiß und die Volksstimme auf diese Kapitel. 

FCM: Erster ausländischer Trainer glücklos

Der Niederländer Ruud Kaiser war der erste Ausländer auf dem Trainerstuhl der Blau-Weißen. Als Nachfolger von Interimscoach Carsten Müller, heute Nachwuchs-Chef beim Club, wechselte der ehemalige Ajax-Spieler im Sommer 2010 von Dynamo Dresden elbabwärts zum FCM.

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Der als Nachwuchsförderer bekannte Fußballlehrer, der zu sehr auf die Defensive setzte, hatte aber wenig Erfolg. Als sich die Magdeburger im März 2011 in der Regionalliga nach einer Niederlagenserie nur noch zwei Punkte vor der Abstiegszone befanden, zog das Präsidium um Volker Rehboldt die Reißleine. Das Thema „Tulpen-Trainer“ war nach nicht mal einem Jahr erledigt.

Sportdirektor empfohlen, dann von ihm entlassen

Auf Kaiser folgte der damals 57-jährige Wolfgang Sandhowe. Der als harter Hund bekannte Westfale war eine interne Lösung, betreute er doch bis dahin die zweite Mannschaft des FCM. Tatsächlich gelangen Sandhowe zum Saisonende vier Siege am Stück und der Klassenerhalt.

„Papa“ Sandhowe ließ sich entsprechend als Retter feiern („Ich bin in meiner gesamten Trainerkarriere noch nie abgestiegen“). So durfte er auch in der darauffolgenden Saison weitermachen. Allerdings nur bis zum Oktober.

Ironie der Geschichte: Der auf Empfehlung von Sandhowe durch den neuen Präsidenten Peter Fechner zum Sportdirektor gemachte Dirk Ullrich entband ihn von der Funktion, berief Co-Trainer Ronny Thielemann zum neuen Chefcoach.

Thielemann stellt Bauer frei und ist nicht lange Chefcoach

In diese Zeit fiel auch die „Pizza-Affäre“ um Ex-Kapitän Daniel Bauer, der von Thielemann abgesetzt und später freigestellt wurde. FCM-Ultras bedrohten als Pizzaboten verkleidet angeblich Bauer in dessen Wohnung. Doch auch das Kapitel Thielemann (ein Ex-Cottbuser) ging nicht lange gut.

Ende März 2012 wurde Thielemann wieder Co-Trainer und der Cottbuser Ullrich übernahm in Doppelfunktion neben dem Amts des Sportdirektors auch die Funktion des Cheftrainers. Nachdem Anfang Mai Mario Kallnik in das FCM-Präsidium, verantwortlich für Sport und Finanzen, berufen wurde, bestand eine der ersten Amtshandlungen darin, sich von der „Spreewald-Gurke“ Ullrich zu trennen.

FCM-Trainer Fiedler scheiterte und Pfeilaktion während Krisensaison

Erneut übernahm Carsten Müller als Interimstrainer, beendete die Saison auf dem letzten Platz. Da half auch die im Netz weltweit beachtete „Pfeilaktion“ der FCM-Fans als Toranimation nichts.

Der Club blieb nur aufgrund einer abermaligen Spielklassenreform in der Regionalliga, befand sich aber sportlich am Abgrund zur fünftklassigen Oberliga.

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Erst in der darauffolgenden Saison 2012/13 gab es unter dem neuen Trainer Andreas Petersen und mit den Neuverpflichtungen Felix Schiller und Marius Sowislo, im Januar 2013 noch Christian Beck, die sportliche Wiedergeburt, die 2015 im Drittligaaufstieg und 2018 unter Härtel im erstmaligen Zweitligaaufstieg mündete. 

Zuletzt war es Markus Fiedler, der beim 1. FC Magdeburg in beachtenswerten Stile scheiterte. Der Schwabe, der von Drittligist VfB Stuttgart II als Nachfolge von Erfolgs-Trainer Christian Titz im Sommer 2025 das Amt des Cheftrainers übernahm, konnte die gewaltigen Fußstapfen, die Titz hinterließ, nicht füllen.

Acht Liga-Spiele später wurde Fiedler entlassen. In dieser Zeit holte der FCM nur drei Punkte. Die Nachwirkungen dieses historisch schlechten Saisonstarts halten bis heute an.

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