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  5. FCM-Historie: Warum Magdeburg doch kein WM-Stadion für 2006 baute

FCM-Historie Keine WM-Arena für Magdeburg: So platzte der "Sommermärchen"-Traum

Magdeburg wäre gerne Teil der heimischen Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gewesen. Ein neues Stadion musste her, doch das Projekt war nicht zu stemmen.

Von Hans-Joachim Malli 04.01.2026, 07:00
So hätte das neue Riesen-Stadion in Magdeburg aussehen können.
So hätte das neue Riesen-Stadion in Magdeburg aussehen können. (Reproduktion: Hans-Joachim Malli)

Magdeburg/DUR – Im Jahr 2006 war die Bundesrepublik zum zweiten Mal nach 1974 Gastgeber der Endrunde um die Fußball-Weltmeisterschaft.

Nachdem sich Deutschland sechs Jahre zuvor gegen die Mitbewerber Brasilien, Marokko, England und letztlich mit zwölf zu elf Stimmen gegen Südafrika als Austragungsland durchgesetzt hatte, wuchs im Land des Titelträgers von 1954, 1974 und 1990 (und später auch 2014) zusehends die Begeisterung, nahm das Sommermärchen seinen Lauf.

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Da wollten auch Sachsen-Anhalt und die Landeshauptstadt Magdeburg ihren Anteil am WM-Spektakel unter dem Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“ abhaben und sich als Spielort bzw. Quartier einer WM-Mannschaft ins Spiel bringen. Allein, es fehlte ein WM-taugliches Stadion.

Magdeburger Stadion: Mega-Projekt gescheitert

Bestrebungen, das 1955 eröffnete und inzwischen marode Ernst-Grube-Stadion durch eine neue Arena zu ersetzen, gab es schon länger. Träumte man bereits Anfang der 1950er Jahre von einem Zentralstadion mit 80.000 Plätzen im Stadtzentrum, nahe dem heutigen Luisenturm, präsentierte die Landeshauptstadt 1997 einen Plan zum Bau einer über 40.000 Zuschauer fassenden Arena als künftigen WM-Spielort.

Das 400-Millionen-Mark-Projekt eines Tourismus-, Sport- und Freizeitparkes blieb Illusion wie zahlreiche folgende Pläne. Am Ende folgte Mitte der 2000er Jahre der Bau einer gut 30.000 Fans fassenden modernen Fußballarena.

Das im „Nationalen Aufbauwerk“ unter Mitwirkung zahlreicher Elbestädter errichtete Ernst-Grube-Stadion, das in der Anfangsphase bis zu 50.000 Zuschauern fasste und in den Folgejahren durch eine Tribünenüberdachung (1971), Flutlichtanlage (1972) und elektronische Anzeigetafel (Ende der 1970er Jahre) eine technische Ertüchtigung erfuhr, wurde schließlich 2005 abgerissen und durch die heutige Avnet Arena, die am 10. Dezember 2006 eröffnet wurde, ersetzt.

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Da war der Traum vom WM-Standort Magdeburg längst ausgeträumt. Doch Franz Beckenbauer, der bei der offiziellen Einweihung des „Stadion Magdeburg“ erklärte, hier müsse „in Zukunft mindestens Zweitliga-Fußball geboten werden“, sollte Recht behalten: 2015 stieg der 1. FC Magdeburg erst in die 3. Liga und 2018 dann erstmals in die 2. Bundesliga auf.

Und obwohl nur in der Zuschauerrolle, erfasste das „Sommermärchen“ 2006 auch Magdeburg, als sich zu den Spielen der deutschen Mannschaft um Trainer Jürgen Klinsmann und Kapitän Michael Ballack, die am Ende WM-Dritter wurde, Tausende Magdeburger beim Public Viewing auf dem Domplatz für Volksfeststimmung sorgten.

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