Transfergerücht um Zukowski Köln will Magdeburgs Top-Stürmer - aber es gibt ein Problem
Mateusz Zukowski steht offenbar auf der Liste des 1. FC Köln. Der Bundesligist hat sich laut einem Bericht bereits nach den Bedingungen für einen Transfer erkundigt. Doch ein Faktor könnte den Wechsel erschweren.

Magdeburg/DUR – Lange geisterte das Gerücht durchs Netz, dass Eintracht Frankfurt an Magdeburgs Top-Stürmer Mateusz Zukowski interessiert sei. Nun mischt offenbar noch ein weiterer Verein um die Gunst des polnischen Nationalspielers mit.
Laut der „Bild“-Zeitung kann sich der 1. FC Köln einen Kauf des 24-jährigen FCM-Stürmers vorstellen. Laut Bericht habe sich der Bundesligist bereits über die Transfer-Bedingungen erkundigt. Der „Effzeh“ sei aber noch gehemmt, heißt es. Zukowski ist den Kölnern wohl zu teuer.
Lesen Sie auch: FCM kämpft um Abwehrchef Mathisen – doch die Konkurrenz wird immer größer
Zukowski hat beim 1. FC Magdeburg noch einen Vertrag bis Sommer 2027. Er war die Lebensversicherung der Magdeburger in der vergangenen Saison, erzielte 17 Tore und bereitete drei weitere vor und das in nur 21 Ligaspielen. Der FCM will seinen Goalgetter ungern abgeben. Lässt der Club Zukowski ziehen, wird er nicht billig.
Magdeburg setzt im Transferpoker auf eine klare Deadline
Wo genau die Schmerzgrenze beim FCM liegt, bevor man Zukowski gehen lässt, verraten die Vereins-Oberen nicht. Dem Vernehmen nach liegt eine mögliche Ablösesumme bei etwa sechs Millionen Euro – so hoch, wie der aktuelle Marktwert des Angreifers dotiert ist.
Zu viel für die Kölner. Dem Bericht nach sei Zukowski deshalb auch nicht der große Wunschspieler. Zumindest nicht, solange die Ablösesumme so hoch ist. Zumal Zukowski bisher nur eine einzige gute Saison in seiner Karriere absolvierte.
Lesen Sie auch: Aus Fehler gelernt? Diese Geisthardt-Aussage kann Folgen für Zukowski haben
Die Magdeburger wiederum sprachen bereits in dem Zusammenhang von einer „Deadline“ ihrer Kader-Spieler. Man habe aus der Vergangenheit gelernt, als man den damaligen FCM-Topstürmer Martijn Kaars zu spät verkaufte, ohne einen ernsthaften Ersatz in der Pipeline zu haben. Einen langen Poker soll es in diesem Sommer bei Zukowski nicht geben.