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  5. FCM- Gegner Kaiserslautern im Check: Ache in Topform, Schwächen bei Konter

Der gegnercheck Nächster Schritt zum Aufstieg? Worauf sich Kaiserslautern beim FCM verlassen kann

Der 1. FC Kaiserslautern will zurück in die Bundesliga und dafür gegen den 1. FC Magdeburg den nächsten Schritt gehen. Die "Roten Teufel" schweben auf einer Erfolgswelle und können sich auf drei wesentliche Faktoren in Magdeburg verlassen.

Von Philipp Truxa 03.04.2025, 06:00
Der 1. FC Kaiserslautern will gegen den 1. FC Magdeburg nachlegen und einen großen Schritt in Richtung Bundesliga gehen.
Der 1. FC Kaiserslautern will gegen den 1. FC Magdeburg nachlegen und einen großen Schritt in Richtung Bundesliga gehen. (Foto: Andreas Gora/dpa, imago/Jan Huebner)

Magdeburg/DUR - Die Ausgangslage vor dem Sonntagsduell des 1. FC Magdeburg mit dem 1. FC Kaiserslautern (13.30 Uhr, live bei Sky) könnte kaum nervenaufreibender sein. Nur ein kleiner Fehler könnte den Traum vom Bundesligaaufstieg zunichtemachen.

Denn in der Tabelle trennen beide Teams vor dem 28. Spieltag lediglich drei Punkte. Gelingt dem FCK in der Avnet-Arena ein Dreier, könnte man mit insgesamt 49 Zählern auf sechs Punkte davon ziehen.

Der FCM stünde im Fall einer Niederlage weiterhin bei 43 Punkten und hätte dann einen erheblichen Abstand zu den Aufstiegsrängen. Umgekehrt könnten die "Blau-Weißen" mit einem Heimerfolg sogar auf den Relegationsplatz klettern und sich im Spitzentrio der Liga zurückmelden.

FCK-Stürmer machen den Unterschied

Gegen die heiß laufende Offensive des FCK wird ein Heimerfolg jedoch kein Selbstläufer. Kein Team der 2. Bundesliga schoss an den vergangenen fünf Spieltagen mehr Tore als die "Roten Teufel." Einen großen Anteil daran trug Stürmer Ragnar Ache. 

Mit sechs Toren aus den vergangenen vier Spielen befindet sich der 26-Jährige in Topform. Trotz längerer Wadenverletzung steht der Torjäger der Gäste inzwischen bei 16 Treffern. Nur Davie Selke (18) vom Hamburger SV und Martijn Kaars (17) vom FCM trafen häufiger.

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Aber auch auf Stürmerkollege Daniel Hanslik war in der aktuellen Spielzeit verlass. In 25 Partien erzielte Hanslik bereits sieben Tore und bereitete weitere neun vor. Gegen den FCM wird der Antreiber aber gesperrt fehlen.

Leihgaben und Ersatzkeeper überzeugen auf Anhieb

Gleich zweifach schlug der FC Kaiserslautern im Winter beim Bundesligist FC Augsburg zu. Maximilian Bauer und Tim Breithaupt wechselten im Doppelpack leihweise bis zum Ende der Saison auf den "Betzenberg."

Seit Ankunft von Innenverteidiger Bauer verpasste dieser keine einzige Spielminute und war die erhoffte Sofortlösung in der Abwehrreihe der Pfälzer. Auch Breithaupt, der eine Reihe weiter vorne spielt, stand zuletzt sechsmal in Folge in der Startelf.

Trotz der Verletzung von Stammtorwart Julian Krahl, der sich gegen den SC Paderborn eine Teilruptur des Innenbandes zuzog, ließ man sich nicht aus der Ruhe bringen. Der 20-jährige Simon Simoni, der zuvor keine Erfahrung in der 2. Bundesliga hatte, ersetzt Krahl. Der Torwart überzeugte sofort und wird auch gegen den FCM zwischen den Pfosten stehen.

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Vor allem über Konter zeigen sich die Pfälzer gefährlich. Die Mentalität stimmt bei den "Rot-Weißen" sowieso. Schwierigkeiten haben sie, wenn überhaupt, bei gegnerischen Kontern sowie Standards, da mangelt es gelegentlich bei der Sortierung.

Lautern-Fans heiß auf Spiel gegen FCM

Ein wesentlicher Faktor des aktuellen Erfolgs waren bislang vor allem die Fans des Vereins. 4.338 Anhänger folgten dem FCK im Schnitt zu Auswärtsspielen. Im Ligavergleich ist das nach Schalke 04, HSV und dem 1. FC Köln der vierthöchste Wert.

Aber besonders bei Heimspielen wurden die Fans zu einer noch größeren Wichtigkeit. Denn dort konnte man einen Zuschauerschnitt von 45.727 Fans verzeichnen. Es ist der höchste Wert seit der Saison 2010/2011 als man noch in der Bundesliga spielte.

Auch beim kommenden Spitzenspiel gegen die Elf von Christian Titz wird ein ausverkauftes Haus zu erwarten sein. Dabei werden wohl über 2.500 Gästeanhänger die rund 530 Kilometer weite Reise nach Magdeburg antreten.