Forbidden

You don't have permission to access this resource.

403 Forbidden

Forbidden

You don't have permission to access this resource.

  1. FC Magdeburg News
  2. >
  3. News
  4. >
  5. 1. FC Magdeburg: KSC im Gegnercheck - effizient, selbstbewusst, unbequem

BLICK AUF DEN GEGNER Effizient, selbstbewusst, unbequem: Warum der KSC für Magdeburg so gefährlich ist

Im Heimspiel gegen den Karlsruher SC steht der 1. FC Magdeburg gehörig unter Druck. Die Gäste kommen mit Rückenwind angereist und wollen den FCM ein weiteres Mal ärgern.

Von Marcel Fritze 28.02.2026, 11:30
Petrik Sander (1. FC Magdeburg, li.) trifft am Sonntag auf Kollege Christian Eichner (Karlsruher SC).
Petrik Sander (1. FC Magdeburg, li.) trifft am Sonntag auf Kollege Christian Eichner (Karlsruher SC). (Foto: IMAGO / Eibner; Nico Herbertz)

Magdeburg/DUR - Beim Blick auf die bisherigen Gegner des 1. FC Magdeburg in der Rückrunde fällt eine Sache auf: alle Kontrahenten tankten vor dem Duell mit dem FCM durch einen Sieg frisches Selbstvertrauen. Und das zeigte Wirkung: in vier von sechs Spielen gingen die Magdeburger als Verlierer vom Platz. Und nun kommt ein echter Angstgegner.

Seit dem 2:0 am 33. Spieltag der 3. Liga vor acht Jahren kamen die Magdeburger in drei Heimspielen gegen den Karlsruher SC nicht mehr über ein Remis hinaus. Beim KSC verlor man nach dem 3:2 im Juli 2022 alle drei Vergleiche in der 2. Bundesliga. Darunter das historische 0:7 im Wildpark vor zwei Jahren.

Auch der Karlsruher SC zeigte beim 3:1 gegen Holstein Kiel, wie man eine Negativserie beendet. Am Sonntagnachmittag (13:30 Uhr, live bei Sky) gastieren die Badener in der Avnet Arena. Wo liegen die Stärken des kommenden Gegners und wo kann der FCM ansetzen?

KSC-Trainer Christian Eichner: Dienstältester Coach der 2. Liga

Die Karlsruher haben zwei längere Durchhänger hinter sich. Nach dem 2:1-Heimsieg über den damaligen Tabellenführer Schalke lag die Mannschaft von Trainer Christian Eichner nach dem 11. Spieltag nur drei Punkte hinter einem direkten Aufstiegsplatz.

FCM-Personal: Mit dieser Elf zum ersehnten Heimsieg gegen Karlsruhe?

Anschließend erlitt der KSC jedoch einen kompletten Einbruch und verlor fünf Spiele am Stück. Zudem sorgte der Rauswurf von Co-Trainer Zlatan Bajramovic für zusätzliche Unruhe. Auch das 2:0 gegen Münster zum Rückrundenauftakt brachte keine Wende. Auf drei weitere sieglose Partien folgte der Tiefpunkt beim 1:5 in Nürnberg.

Anschließend kritisierte Sportdirektor Mario Eggimann die Einstellung der Mannschaft, stärkte aber dem Trainer den Rücken. Denn Eichner führte den KSC seit seinem Amtsantritt im Februar 2020 durch so manche Täler, schaffte aber immer wieder den Umschwung.

Wanitzek beim KSC auf Rekordjagd

Genau das gelang dem dienstältesten Trainer der 2. Bundesliga nun auch wieder. Gegen Holstein Kiel trat sein Team von Beginn an entschlossen auf und ging früh durch Marvin Wanitzek in Führung. Der Kapitän spielt seit 2017 für die Karlsruher und ist mit 322 Pflichtspielen bereits auf Platz 5 der Rekordspieler vorgedrungen. 76 Einsätze fehlen dem 32-Jährigen noch, um den Rekordhalter Michael Harforth zu überholen.

Marvin Wanitzek (li.) vom Karlsruher SC ist der große Unterschiedsspieler beim KSC. Hier im Duell mit Rayan Ghrieb vom 1. FC Magdeburg.
Marvin Wanitzek (li.) vom Karlsruher SC ist der große Unterschiedsspieler beim KSC. Hier im Duell mit Rayan Ghrieb vom 1. FC Magdeburg.
(Foto: IMAGO / Eibner)

Mit seinen 80 Toren ist Wanitzek auch bei den Rekordtorschützen des KSC vorne dabei (Platz 4). Durch seinen Doppelpack gegen Kiel steht er nun bei zehn Saisontoren. Es ist die vierte Spielzeit am Stück, in der der Spielmacher zweistellig getroffen hat.

Ebenfalls gegen Kiel erfolgreich war Louey Ben Farhat, das größte Talent in den Reihen des KSC. 2022 wechselte der Deutsch-Tunesier in die U17 der Badener und stieg vor einem Jahr zu den Profis auf. Zu Beginn der Saison zog er sich einen Mittelfußbruch zu, kehrte aber beim Rückrundenauftakt direkt in die Startelf zurück. Seine ansteigende Form krönte er in der Vorwoche mit einem starken Auftritt.

KSC glänzt mit Effizienz

Eine wichtige Rolle nimmt weiterhin Fabian Schleusener ein. Der 34-Jährige erzielte schon acht Saisontore, traf aber erst einmal in der Rückrunde und verlor seinen Startplatz zuletzt an Roko Simic. Zu den weiteren Leistungsträgern gehören Linksverteidiger David Herold (5 Vorlagen), Torwart Hans Christian Bernat sowie die Abwehr-Routiniers Marcel Franke und Sebastian Jung.

Seinen Stammplatz eingebüßt hat hingegen der Ex-FCM-Profi Andreas Müller, der in den letzten drei Spielen ohne Einsatz blieb. Dafür erhielten Meiko Wäschenbach und Winterzugang Hyoek-kyu Kwon im defensiven Mittelfeld den Vorzug neben dem zumeist gesetzten Dzenis Burnic.

Lesen Sie auch: Gastspiel beim Ex-Klub: Wird KSC-"Stratege" Müller in Magdeburg wieder zur Option?

Auffällig ist bei den Karlsruhern, dass sie mit den zweitwenigsten Torschüssen der Liga exakt so viele Tore erzielt haben wie der FCM (34). Dank der Effizienz von Wanitzek und Co. stehen die Badener im gesicherten Mittelfeld, sieben Zähler vor den auf Platz 16 rangierenden Magdeburgern. Hoffnung könnte die Anfälligkeit in der Fremde machen, wo der KSC erst zweimal gewann und 25 Gegentore in 12 Spielen kassierte.

Nach dem Erfolg in der Vorwoche erwartet Trainer Eichner mit Blick auf Magdeburg ein selbstbewusstes Auftreten seiner Elf: “Ich erhoffe mir schon eine gewisse Basis, wie vergangenes Wochenende, und eine Mannschaft, die hoffentlich einen Ticken Selbstvertrauen aus diesem Spiel gezogen hat.”

403 Forbidden

Forbidden

You don't have permission to access this resource.