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  5. FCM - Greuther Fürth: Felix Klaus trifft, aber Magdeburg hat einen Vorteil

Duell am Freitagabend Fürths Felix Klaus trifft und trifft – doch der FCM hat einen entscheidenden Trumpf

Felix Klaus ist der überragende Torjäger der SpVgg Greuther Fürth. Doch vor dem Duell mit dem 1. FC Magdeburg zeigt sich ein großer Unterschied.

Von Nico Esche 17.09.2026, 11:30
Felix Klaus (re.) ist Toptorjäger bei der SpVgg Greuther Fürth. Mateusz Zukowski und Emmanuel Iyoha (li.) erzielten für den 1. FC Magdeburg so viele Treffer wie Klaus zusammen.
Felix Klaus (re.) ist Toptorjäger bei der SpVgg Greuther Fürth. Mateusz Zukowski und Emmanuel Iyoha (li.) erzielten für den 1. FC Magdeburg so viele Treffer wie Klaus zusammen. (Foto: imago/Zink; Christian Schroedter)

Magdeburg/Fürth/DUR – Vor diesem Angreifer muss sich der 1. FC Magdeburg in Acht nehmen: Felix Klaus ist Toptorjäger des kommenden FCM-Gegners SpVgg Greuther Fürth, erzielte in der laufenden Saison fünf Tore – und damit so viele wie kein anderer Spieler der Fürther und fast der gesamten 2. Bundesliga.

Alle 87 Minuten erzielt Klaus einen Treffer. Nur Nürnberg-Spieler Mohamed Ali Zoma traf bislang gleich oft und brauchte dafür im Schnitt eine Minute weniger. Der 34-jährige Klaus hat einen Lauf und will auch am Freitag gegen den FCM wieder netzen (18.30 Uhr, Sky).

Magdeburgs Cheftrainer Petrik Sander warnt allerdings: „Wer sagt, Greuther Fürth ist Felix Klaus, der hat den Schuss nicht gehört“. Die Fürther, so Sander, haben sich im Sommer gut verstärkt. Die Franken konnten die schmerzhaften Abgänge von Topspielern wie Branimir Hrgota und Noel Futkeu kompensieren.

Greuther Fürth: Hinter Felix Klaus fehlen die Tore

Mit Paul Will holten die „Kleeblätter“ einen Stabilisator ins Team. Shinta Appelkamp kam von Fortuna Düsseldorf, ist trotz seiner erst 25 Jahre ein erfahrener Zweitliga-Spieler (162 Partien, 21 Tore, 35 Vorlagen).

Dennoch strahlt Felix Klaus über allem. Fünf Treffer, eine Vorlage verbucht der Mittelfeldspieler in dieser Saison bereits. Zwei Tore erzielte der Ex-Wolfsburger per Strafstoß. Ihn aus dem Spiel zu nehmen, wird zur Aufgabe der Defensiv-Abteilung der Magdeburger, die bislang eine sehr gute Figur machte.

Klaus bildet die aktuelle Speerspitze in der 2. Bundesliga nach erzielten Treffern. Aber: Hinter ihm herrscht gähnende Leere. Zweitbeste Torschützen der Fürther sind Ole Pohlmann und Omar Sillah mit jeweils einem Treffer. Anders als bei den Magdeburgern.

Beim 1. FC Magdeburg treffen mehrere Spieler

Beim FCM verteilen sich die zehn erzielten Ligatore auf viele Schultern. Ganz vorne mit dabei sind Emmanuel Iyoha und Alexander Nollenberger (3). Mateusz Zukowski (2), Luka Hyryläinen und Falko Michel (1) ergänzen.

Die Gefahr der Magdeburger lauert im Sturmzentrum, auf den Außen und auch im Mittelfeld. Das macht den FCM schwer für den Gegner ausrechenbar.

Mit einem Sieg gegen Greuther Fürth kann sich der FCM weiterhin oben in der Tabelle festbeißen, könnte sogar auf dem Treppchen in die lange Länderspielpause gehen. Verlassen können sie sich dabei auf das breite Portfolio an Torschützen in den eigenen Reihen. Ein Selbstläufer wird es gegen den Tabellenelften aus Fürth aber nicht - was auch an Felix Klaus liegen wird.