Kommentar zum 1. FC Magdeburg Raus aus der Abstiegszone! Der FCM ist wieder der FCM
Lange sah es beim 1. FC Magdeburg düster aus. Doch die Mannschaft hat geliefert und sich selbst belohnt. Ein Kommentar zur Hinrunde.

Kaiserslautern/Magdeburg/DUR - Chapeau, 1. FC Magdeburg! Mit dem Sieg beim 1. FC Kaiserslautern (3:2) am Samstag steht schon vor den abschließenden Sonntagspielen in der 2. Bundesliga fest, dass der FCM auf einem Nicht-Abstiegsplatz überwintern wird.
Dynamo Dresden, SpVgg Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf stehen sicher hinter dem FCM in der Tabelle, aktuell ist das auch bei Eintracht Braunschweig (spielt am Sonntag gegen Herbstmeister FC Schalke 04) der Fall.
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Der FCM über den Strich - das war vor wenigen Wochen noch unvorstellbar. Am fünften Spieltag war Magdeburg auf einen Abstiegsplatz abgerutscht, eine Woche später übernahm das Team die "Rote Laterne". Platz 18 gab Magdeburg erst in der Vorwoche ab. Pünktlich zu Weihnachten hat der Club nun das erste Etappenziel doch noch erreicht.
Der FCM entdeckt sich selbst wieder
Bis zum Winter wollen wir unten raus - so hatte es FCM-Star Baris Atik vor Wochen angekündigt. Die Mannschaft hat geliefert. Unter Petrik Sander und Pascal Ibold hat sich das Team wieder gefunden, ist zu ihrem Fußball zurückgekehrt und holt nun auch die nötigen Punkte.
Auch in Kaiserslautern zeigte die Mannschaft in Halbzeit eins einen bemerkenswerten Auftritt, führte 3:0 und ließ sich auch vom Doppelschlag der Gastgeber nicht nachhaltig verunsichern. Mit Moral und viel Geschick verteidigte Magdeburg die 3:2-Führung erfolgreich.
Platz 14 ist der Lohn dafür. Aber viel wichtiger als die Tabelle ist die Erkenntnis: Der 1. FC Magdeburg ist wieder der 1. FC Magdeburg. Das kann nur Mut machen für die anstehende Rückrunde.