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  5. 1. FC Magdeburg: Transfers & Kontinuität - so hat Otmar Schork den FCM geprägt

Zum Abschied des Sportchefs Transfers und Kontinuität: So hat "Perlentaucher" Schork den FCM geprägt

Mehr als fünf Jahre war Otmar Schork für die sportlichen Geschicke beim 1. FC Magdeburg verantwortlich. Es war eine erfolgreiche Zeit, auch wenn diese nun in einer Krise endet.

24.03.2026, 09:38
Im Mai 2022 stieg der 1. FC Magdeburg als Meister der 3. Liga in die 2. Bundesliga auf. Sportchef Otmar Schork war einer der Baumeister dieses Erfolges.
Im Mai 2022 stieg der 1. FC Magdeburg als Meister der 3. Liga in die 2. Bundesliga auf. Sportchef Otmar Schork war einer der Baumeister dieses Erfolges. (Foto: imago/Christian Schroedter)

Magdeburg/DUR - Nach 1447 Tagen als Geschäftsführer Sport beim 1. FC Magdeburg ist Schluss für Otmar Schork. Der Verein gab am Montag die vorzeitige Trennung vom 68 Jahre alten Funktionär bekannt.

Schork war seit Saisonbeginn immer mehr in die Kritik geraten und verlor nach und nach das Vertrauen im Club. So kam es zum frühzeitigen Ende einer bis dahin extrem erfolgreichen Ära.

Der gebürtige Hesse hat den 1. FC Magdeburg geprägt und große Erfolge gebracht. Als Schork den FCM am 7. November 2020 übernahm, war der Club Schlusslicht der 3. Liga und hatte zuvor reichlich Trainer verschlissen. Die Angst vor dem Absturz in die sportliche Bedeutungslosigkeit ging um.

Otmar Schorks gute Transfers: Mit Atik fing alles an

Heute weiß jeder, dass die Geschichte gut ausging. Schork bewies Mut, als er dem kriselnden Team im Februar 2021 in Christian Titz einen modernen, offensiven Trainer vorsetzte. Es begann die erfolgreichste Zeit in der Nachwende-Geschichte des FCM.

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Titz und Schork schafften den Klassenerhalt, führten den Club im Jahr darauf als Drittliga-Meister in die 2. Bundesliga und etablierten ihn dort. Schork schaffte dabei echte Werte, erhöhte den Kaderwert und der Verein investierte in seine Infrastruktur. Auch das wird nach der Schork-Ära bleiben.

Einen Namen machte sich der Sportchef, der später zum Geschäftsführer Sport aufstieg, vor allem mit Transfers. Sein erster war Baris Atik. Der galt als schwieriger Charakter und war vereinslos, aber Schork griff trotzdem zu und landet damit einen Treffer. Noch heute ist der Kreativspieler Herz und Gesicht der Mannschaft.

Schork als Baumeister der FCM-Erfolge

"Otmar ist ein guter Perlentaucher", sagte Zweitliga-Experte Torsten Mattuschka über Schorks Transferpolitik. 2021 baute Schork mit Titz ein Team um Atik, Dominik Reimann Jason Ceka, Amara Condé und Luca Schuler auf, das für Furore sorgte. Moritz-Broni Kwarteng holte er aus der Vereinslosigkeit und verkaufte ihn anderthalb Jahre später für eine Millionen-Ablöse in die Bundesliga.

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Gefragt nach dem Erfolgsgeheimnis des FCM-Aufstiegs nannte Schork stets die "Kontinuität". Der Funktionär war großer Gegner von schnellen Trainerentlassungen, stärkte Titz entsprechend konsequent in Krisen. Zusammen bastelten beide ruhig und mit Weitsicht am Kader.

Dieser erlebte 2024 seinen Höhepunkt, als Schork auf dem Transfermarkt viele Glücksgriffe gelangen. Martijn Kaars wurde auf Anhieb zum Topstürmer, Marcus Mathisen zur festen Säule und Livan Burcu zum Unterschiedsspieler. Derart verstärkt spielte der FCM mit attraktivem Fußball lange um den Aufstieg mit, allerdings ohne Happy End.

Verpasste Bundesliga-Aufstieg als Wendepunkt für Schork beim FCM

Diese verpasste Chance markiert rückblickend die Wende. Trainer Titz schmiss anschließend hin, was Schork hart traf. Und ohne seinen langjährigen Partner an seiner Seite verließ den Macher zunehmend das Glück.

Seine Transfers gingen nicht mehr auf, zögerliche Entscheidungen und die Email-Affäre rund um den Kaars-Abgang zum FC St. Pauli kamen hinzu. Auch bei Titz-Nachfolger Markus Fiedler lag er falsch. Das wirkte nach außen und innen gleichermaßen.

Schork erschien plötzlich zögerlich und nicht mehr souverän, die Clubgremien schauten zunehmend kritisch auf das Wirken des starken Mannes. Das Team rutschte tief in den Abstiegskampf ab, Schork übernahm die Verantwortung für die Krise.

So endet nach mehr als fünf Jahren die Ära von Otmar Schork am Heinz-Krügel-Platz anders als erhofft. Trotz der Kritik der letzten Monate bleibt aber festzuhalten: Als Baumeister hat Schork beim FCM viel bewirkt und großen Anteil daran, dass der Club nach wie vor in der 2. Bundesliga spielt.

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