Zweitliga-Topspiel Überragend im Hinspiel: Darf Lauterns FCM-Schreck am Sonntag ran?
FCK-Spieler Daisuke Yokota wirbelte beim Hinspiel die komplette Verteidigung vom 1. FC Magdeburg schwindlig. Ein Einsatz am Sonntag ist aber noch offen.

Magdeburg/Kaiserslautern/DUR – Nahezu im Alleingang nahm Lauterns Angreifer Daisuke Yokota die Abwehr vom 1. FC Magdeburg beim Hinspiel im November auseinander. Fans erinnern sich ungern an den quirligen Angreifer.
Die Partie ging damals 2:2-Unentschieden aus, hätte aber auch einen ganz anderen Verlauf nehmen können. Was an Yokota gelegen hatte. Der Offensivmann war vom FCM kaum zu bremsen. Legt der FCM-Schreck am Sonntag wieder los? Seinen Stammplatz hat er zumindest erstmal verloren.
In der sechsten Spielminute des Hinspiels rang Magdeburgs Falko Michel im Strafraum Yokota nieder. Ein klares Foul am Japaner, doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. Nur wenige Minuten später folgte ein Doppelschlag der Magdeburger. Samuel Loric und Philipp Hercher erzielten die ersten beiden Tore des Spiels.
FCK-Spieler Yokota im Duell mit FCM-Akteur Michel
Lautern ließ nicht nach. Vor allem in Person von Daisuke Yokota. Immer wieder stahl er sich den Magdeburger Verteidigern davon und sorgte für große Gefahr. In der 30. Minute enteilte Yokota Michel erneut, der Magdeburger foulte den Japaner, es gab Gelb für Michel und Elfmeter für den 1. FC Kaiserslautern.
Das Duell zwischen Yokota und Michel fand in der 36. Minute ein Ende. Wieder sah der Magdeburger schlecht aus gegen den FCK-Spieler, er flog nach einem Schubser an Yokota mit Gelb-Rot vom Platz.
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Yokota setzte während der gesamten Partie zu sechs Dribblings an, fast alle waren erfolgreich – ein enorm hoher Wert. Zudem gewann er fast alle seine zehn Zweikämpfe. Yokota war nicht zu stoppen. Aber: Die Hochphase des 24-Jährigen flaute ab, ein Einsatz am Sonntag (13.30 Uhr, live bei Sky) gegen den FCM von Beginn an ist offen.
Yokota-Einsatz fraglich: In der Rückrunde abgetaucht
Über die vollen 90 Minuten ging der Japaner das letzte Mal Anfang Februar. Wegen einer Risswunde musste Yokota die Spieltage 24 und 25 aussetzen, bei der 3:5-Niederlage in Paderborn hatte er kaum Spielanteile und absolvierte nur wenige Minuten. Zuletzt gegen Düsseldorf schmorte er komplett auf der Bank. Yokota ist in der Rückrunde abgetaucht.
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Drei Tore und drei Vorlagen stehen auf dem Konto des FCK-Angreifers. Allein vier davon gelangen ihm innerhalb von drei Spieltagen. Doch das ist Monate her. Ein Vorteil für den 1. FC Magdeburg?
Nicht ganz. Denn der 1. FC Kaiserslautern spielt zwar aktuell nicht konstant, hat aber mit Ragnar Ache einen Topstürmer im Kader (16 Tore). Trainer Markus Anfang wird einen Teufel tun und seinen besten Mann nicht von Beginn an spielen lassen.