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Trainersuche beendetPositive Bilanz gegen FCM: VfL Osnabrück holt Uwe Koschinat als Trainer

Nur wenige Stunden nach der 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg stellte der VfL Osnabrück seinen neuen Trainer vor. Für den FCM ist es ein alter Bekannter.

Von Nico Esche Aktualisiert: 27.11.2023, 13:08
Uwe Koschinats letzte Station als Trainer bei Arminia Bielefeld: Er wird künftig die Geschicke beim VfL Osnabrück leiten.
Uwe Koschinats letzte Station als Trainer bei Arminia Bielefeld: Er wird künftig die Geschicke beim VfL Osnabrück leiten. Foto: IMAGO / Ulrich Hufnagel

Osnabrück - Vor der Partie gegen den FCM feuerte Zweitligist VfL Osnabrück seinen Aufstiegstrainer Tobias Schweinsteiger. Bei der 0:2-Pleite im Kellerduell gegen die Magdeburger leitete Interimscoach Martin Heck die Geschicke der Lila-Weißen am Seitenrand. Am Montag stellten die Niedersachsen mit Uwe Koschinat nun ihren neuen Trainer vor – einer, den viele Magdeburger Fans gut kennen.

Koschinat-Verbindung zum 1. FC Magdeburg

Ende der Zehnerjahre trainierte Koschinat den SV Sandhausen, ab 2021 dann den 1. FC Saarbrücken für ein Jahr und anschließend die von der Bundesliga in die 3. Liga abgerutschte Arminia aus Bielefeld. Der Gegner seiner Mannschaften war immer wieder der 1. FC Magdeburg.

Insgesamt zehnmal kreuzten seine Teams die Klingen mit den Magdeburgern, dabei gelangen ihm fünf Siege auf vier Niederlagen. Eine weitere Verbindung zu den „Größten der Welt“: Uwe Koschinat coachte in 58 Partien als Co-Trainer unter dem damaligen TuS Koblenz-Trainer Petrik Sander – der heute den Oberligisten FCM U23 trainiert.

Koschinat in Osnabrück: Herausforderung „brutal schwer“

Uwe Koschinat (l.) gemeinsam mit dem heutigen FCM U23-Trainer Petrik Sander - damals trainierte sie TuS Koblenz.
Uwe Koschinat (l.) gemeinsam mit dem heutigen FCM U23-Trainer Petrik Sander - damals trainierte sie TuS Koblenz.
Foto: IMAGO / Alfred Harder

Und nun also Osnabrück. Für Koschinat werde die Herausforderung, das Tabellenschlusslicht VfL in der Klasse zu halten „brutal schwer“. Koschinat: "Wir haben bis zur Winterpause mit den Auswärtsspielen auf Schalke und bei der Hertha sowie dem Heimspiel gegen St. Pauli drei absolute Kracher vor der Brust. Das sind gefühlte Pokalspiele, und so werden wir sie angehen. In der Winterpause haben wir dann Zeit, uns richtig kennenzulernen, an den notwendigen Grundlagen zu arbeiten und neue Abläufe einzustudieren."

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Hält der VfL Osnabrück bis dahin an seinem Neu-Trainer fest, werden Uwe Koschinat und der FCM in gut einem halben Jahr zum nunmehr elften Mal aufeinandertreffen.